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Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung werden langfristig kaum ausreichen um den tatsächlichen finanziellen Bedarf im Alter zu decken. Besonders für Selbständige und Freiberufler ist die private Altersvorsorge daher besonders wichtig, um auch im Alter finanziell abgesichert zu sein. Für sie scheidet das gesetzlich geförderte Modell der Riester-Rente allerdings aus. Mit der Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, haben sie allerdings ebenfalls die Möglichkeit für den Lebensabend vorzusorgen.

Da die Rürup-Rente zwar keine staatlichen Zuschüsse, dafür aber hohe steuerliche Vorteile bietet, ist sie auch für Arbeitnehmer mit einer hohen steuerlichen Belastung interessant. Im Jahr 2011 können 72 Prozent von maximal 20.000 Euro an Einzahlungen in die Rürup-Rente steuerlich abgesetzt werden. Somit können bis zu 14.400 Euro steuerlich geltend gemacht werden. Für Ehepaare gilt die doppelte Einzahlungssumme von 40.000 Euro. Die steuerlichen Vorteile werden dabei sogar nach und nach erhöht. Der Prozentsatz wird Jahr für Jahr um 2 Prozent angehoben, so dass im Jahr 2025 100 Prozent der Einzahlungen von maximal 20.000 bzw. 40.000 Euro jährlich steuerlich angerechnet werden können.

Dabei gibt es unterschiedliche Produktvarianten. Die klassische Rürup-Rente ist dabei besonders sicher, während die fondsgebundene Variante höhere Renditen ermöglicht, dabei aber auch mit einem höheren Risiko verbunden ist. Die Rürup-Rente ist vor Pfändungen geschützt. Das heißt es wird etwa bei Hartz IV-Berechnungen nicht als Vermögen gewertet und muss auch wenn Sie ALG II erhalten nicht aufgelöst und verwertet werden. Da eine Rürup-Rente, wie jedes andere Altersvorsorgeprodukt auch aber sehr langfristig geplant werden muss, ist hier eine eingehende Beratung von Vorteil.