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Unsere Gesellschaft wird immer älter und auch wenn die steigende Lebenserwartung an sich eine gute Nachricht ist, sind damit auch Probleme verbunden. So bedeutet eine hohe Lebenserwartung nicht zwingend, dass wir auch bis zu unserem Lebensende selbständig bleiben und in der Lage sind, die Dinge des alltäglichen Lebens ohne fremde Hilfe zu erledigen.

So steigt auch die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland und auch wenn Betroffene Pflegegeld aus der gesetzlichen bzw. privaten Krankenversicherung erhalten, reicht dies häufig nicht aus um dem tatsächlichen finanziellen Bedarf gerecht zu werden. Dies bedeutet leider auch immer häufiger, dass Pflegebedürftige ihre gesamten Ersparnisse aufbrauchen und auch Angehörige finanzielle Unterstützung leisten müssen, um beispielsweise Pflegepersonal zu bezahlen. Mit einer Pflegeversicherung können Sie vorbeugen und sich finanziell absichern, sollten Sie irgendwann auf Pflege angewiesen sein.

Dabei gibt es drei unterschiedliche Arten der Pflegeversicherung. Das Pflegetagegeld eignet sich vor allem für Personen, die voraussichtlich durch Angehörige wie Partner oder Kinder gepflegt werden. Sie erhalten für jeden Tag der Pflegebedürftigkeit einen festgelegten Betrag. Eine Pflegekostenversicherung übernimmt einen bestimmten Prozentsatz der Pflegekosten, bedeutet also eine erhebliche finanzielle Entlastung. Hier gilt es vor allem darauf zu achten, dass der vereinbarte Satz hoch genug ist und die Restkosten Ihre finanziellen Kapazitäten nicht übersteigen. Eine Pflegerentenversicherung leistet im Pflegefall eine vorher festgelegte, monatliche Rente, die sich frei einsetzen lässt. Auch sollte man bei der Festlegung der Rentenhöhe realistisch einschätzen, wie hoch der finanzielle Bedarf im Falle einer Pflegebedürftigkeit ausfallen wird.