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Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse haben zudem die Option eine private Krankenzusatzversicherung abzuschließen um den Versicherungsschutz und die Leistungsansprüche bedarfsgerecht anzuheben um in gewünschten Bereichen einen qualitativ ähnlich hochwertigen Schutz zu genießen wie bei einem Privatversicherungsschutz.

Ähnlich wie in der privaten Krankenversicherung können durch individuelle Tarifwahl in der privaten Zusatzversicherung die Leistungen an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Um der Gefahr von zu viel Versicherungsschutz zu entgehen ist es ratsam, sich vor dem Beratungsgespräch oder der Vertragsunterzeichnung ganz konkret über eine Krankenzusatzversicherung zu informieren, um die Lücken im bisherigen Versicherungsschutz unter Berücksichtigung des gesundheitlichen Zustandes zu schließen.

Dies hat den Effekt, dass durch eine Krankenzusatzversicherung punktuell die Schwächen im Versicherungsschutz ausgemerzt werden. Man kann den eigenen Bedürfnissen gerecht festlegen, welche Leistungen einem wichtig sind. Im Zuge eines Beratungsgesprächs werden einem dann die unvorteilhaftesten Lücken des gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes aufgezeigt. Die Entscheidung welche zusätzlichen Leistungen man in Kauf nehmen will um die entstehenden Kosten im Bedarfsfall von einer Krankenversicherung rückerstattet zu bekommen muss man schlussendlich selbst treffen. Bei der Entscheidung, welche private Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung für Sie am Besten geeignet ist, kann Sie ein PKV Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern, unterstützen.

Sterbegeldversicherung



Eine Sterbegeldversicherung dient zur Vorsorge der eigenen Beerdigungskosten. Mit der Absicherung nimmt man den Angehörigen und der Familie finanzielle Sorgen im Falle der eigenen Beerdigung ab. Dies ist in der heutigen Zeit umso wichtiger geworden, wenn man weiß, dass es kein Sterbegeld mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung gibt. Wenn man nach Alternativen zu der Sterbegeldversicherung sucht, dann hat man nicht sehr viel Erfolg. Will man für seine Beerdigung eine Versicherungssumme von 5 000 Euro zur Verfügung stellen, aber man hat nur 30 € monatlich zur Verfügung, dann braucht es über 10 Jahre bis die Summe erreicht wird. Wenn dem Sparer schon im 5ten Jahr der Sparzeit der Tod ereilt, dann steht den Angehörigen eine wesentlich geringere Summe für die Beerdigung zur Verfügung, wie bei einer abgeschlossenen Sterbegeldversicherung. Um diesen Umstand zu vermeiden, ist die Sterbegeldversicherung als Bestattungsvorsorge die erste Wahl. Nur so erspart man den Hinterbliebenen und Angehörigen, außer dem seelischen Kummer, auch den finanziellen Kummer. Eine private Sterbegeldversicherung kann praktisch jeder abschließen. Sollte eine Versicherung Gesundheitsfragen abfragen, so sind diese wesentlich kürzer gehalten als bei anderen bekannten Personenversicherungen, wie zum Beispiel der Risikolebensversicherung. Zahlreiche Gesellschaften stellen auch gar keine Gesundheitsfragen, dafür muss die versicherte Person mit einer Wartezeit vorlieb nehmen. Diese Wartezeit erstreckt sich in den meisten Fällen von bis zu 36 Monaten und die Bezugsberechtigten bekommen bei einem Todesfall innerhalb dieser Wartezeit die gezahlten Beiträge abzüglich einer Verwaltungspauschale überwiesen.